Wenige Wörter sind im Englischen so vielseitig wie get. In Kombination mit kleinen Partikeln entstehen daraus Dutzende von Bedeutungen, die im Alltag ständig auftauchen. Wer diese Phrasal Verbs beherrscht, versteht plötzlich Filme, Podcasts und Gespräche viel besser.
Die wichtigsten get-Verbindungen
- get up – aufstehen: “I get up at seven every morning.”
- get along (with) – gut auskommen: “She gets along with her colleagues.”
- get over – etwas überwinden: “It took him weeks to get over the flu.”
- get by – gerade so durchkommen: “We can get by on a small budget.”
- get away – entkommen, wegkommen: “Let’s get away for the weekend.”
- get back – zurückkommen oder zurückbekommen: “When did you get back from Spain?”
- get on – einsteigen (Bus, Zug): “Get on the train quickly.”
- get off – aussteigen: “We get off at the next stop.”
- get through – durchstehen oder durchkommen: “I finally got through the exam.”
- get up to – etwas anstellen: “What did the kids get up to today?”
Warum get so schwer fällt
Im Deutschen gibt es für jede dieser Bedeutungen ein eigenes Verb. Im Englischen ändert nur die kleine Partikel die ganze Aussage. Deshalb hilft es nicht, jedes Phrasal Verb einzeln zu übersetzen. Lerne stattdessen ganze Beispielsätze, damit du das Verb im Kontext speicherst.
Der typische Fehler: ein und aus verwechseln
Bei Verkehrsmitteln gilt: Bei großen Fahrzeugen, in denen man stehen oder gehen kann (Bus, Zug, Flugzeug), heißt es get on und get off. Bei Autos und Taxis dagegen get in und get out. Diese Unterscheidung verrät sofort, wie sicher jemand spricht.
Eine Lernmethode, die funktioniert
Nimm dir pro Woche nur zwei Phrasal Verbs vor. Schreibe für jedes drei eigene Sätze aus deinem Leben und sprich sie laut. Zwei pro Woche klingt wenig, ergeben aber über hundert sicher beherrschte Verbindungen im Jahr. Genau dieser geduldige, kleinteilige Ansatz schlägt das verzweifelte Auswendiglernen langer Listen.